Zeitleiste

Hier finden Sie Informationen in Kurzform zu wichtigen Ereignissen der Dorfentwicklung

1028 - 1899

1900 - 1944

1945 - 1998

2000 - 2014

 

 


 

1028 - 1899

1028
Todtenhausen wird als Dodanhasun erstmals urkundlich erwähnt.
(Dodan bzw. Todo = germanischer Personenname und hasun = hausen)
Es gehört zum Bistum Minden und hier zum Einzugsbereich des St. Marienklosters

1530
Reformation in Minden - Todtenhausen wird evangelisch.

1649
Die „Bauernschaft" Todtenhausen kommt zu Brandenburg-Preußen.

um 1650
Auf Anordnung des Großen Kurfürsten werden erste „Winkelschulen"
in Privathäusern (Colonat Todtenhausen 48 und Colonat Kutenhausen 19) eingerichtet.
Todtenhausen und Kutenhausen bilden bis 1840 einen gemeinsamen Schulbezirk.

1682
Die 40 Höfe im Bereich der Bauernschaft Todtenhausen werden nach der Höhe
ihrer Ablieferungspflicht fortlaufend nummeriert.

um 1731 (ein genaues Datum ist nicht bekannt)
Bau der Großenheider Königsmühle.

1759
Todtenhausen ist Kampffeld der „Schlacht bei Minden". Die Schlacht entscheidet das Schicksal des nordamerikanischen Kontinents.

1768
In Todtenhausen existieren 56 Hofstätten mit 322 Einwohnern

1787
Der „Alte Postweg“ wird ca. 500 m weiter nach Osten verlegt.
Es entsteht die heutige Bundesstraße 61

1804 - 1815
Todtenhausen kommt unter Napoleon zum „Königreich Westfalen".
Mit der Einführung des Code Napoleon werden zwar die Leibeigenschaft und die Zehntpflicht aufgehoben, doch andere erdrückende Abgaben und Einschränkungen werden eingeführt.

1804
Am 15.April 1804 wird Lehrer Franz von Pastor Bade in sein Amt eingeführt.

1807
Das Schulhaus wird nach Süden durch den Anbau eines Wohn- und Schlafzimmers für den Lehrer erweitert.

1809
In Todtenhausen kommt es zu einem Bauernaufstand gegen die französische Besatzung. Der Dorflehrer Franz soll, weil er das Sturmläuten nicht verhindert hatte, standrechtlich erschossen und das Dorf abgebrannt werden. Auf Fürbitte beim Oberpräfekten in Osnabrück wird das Urteil aufgehoben und die Einwohner mit schweren Abgaben und Einquartierung bestraft.

1815
Todtenhausen kommt wieder unter preußische Verwaltung.
Der Zehnte muss nachgezahlt werden. Dies führt zu einer großen Verarmung.

1827
Lehrer Busse erhält am 26.12 die Stelle des verstorbenen Lehrers Franz.

1840
Wegen hoher Schülerzahlen wird Kutenhausen schulisch von Todtenhausen getrennt und erhält eine eigene Schule.

1855
Die Bürger lehnen den Bau einer Chaussee von Minden nach Petershagen durch ihr Dorf ab, da sie glauben, dadurch würden viele bettler nach Todtenhausen kommen. So wird die neue Kreischaussee ganu außerhalb des Dorfes gelegt ( heute: B61 /Todtenhauser Str.bzw. Bremer Str.)

1858
Holländer Windmühle (Valentinsmühle) am Weserhang wird in Betrieb genommen.

1859
Einweihung des Denkmals anlässlich der Hundertjahrfeier der Schlacht bei Minden.

1863
Vergrößerung des Friefofs um 2 Spint Land (500 m²)

1878
Die Dörfer Kutenhausen und Todtenhausen (bislang schon auf die Mariengemeinde in Minden hin orientiert) kommen offiziell zur Mariengemeinde.

Am 20. Juni wird der Grundstein zur neuen Schule gelegt. Im September wird die Schule errichtet. Am 10.Oktober wird die Wetterfahne auf den Schulturm gesetzt.

1879
In der neuen schule wird am 25. August das erste Mal unterrichtet. Die Glocke der alten schule wird am 9. und 11. September in den neuen Turm gehängt. Die Schule wird am 21. September eingeweiht und am 10. Oktober endgültig bezogen.

1880
Todtenhausen gehört zum Amt Petershagen und zum Kreis und Regierungsbezirk Minden.
Die neue Gerichtsverfassung ordnet Todtenhausen dem Amtsgericht Petershagen zu (vorher: Kreisgericht Minden). 

Am 19. September 1880 starb der weit über die Grenzen von Todtenhausen bekannte „Alte Valentin“.

1882
Gründung einer Viehversicherungskasse.

1884
Die Gemeinde beschließt, „die Chaussee von Minden durch Kutenhausen bis an die Provinz Hannover“ fertig bauen zu lassen, soweit sie das Todtenhauser Gebiet berührt  (heute: Kutenhauser bzw. Nordholzer Straße).

1885
Wegen einer 2 Monate dauernden Masern-Epidemie muss der Unterricht an der Schule 5 Wochen lang ganz ausfallen.

1886
Der Chausseebau von Minden über Kutenhausen, Todtenhausen nach Petershagen wird vollendet (heute: Kutenhauser bzw. Nordholzer Straße).

1887
Eine neue fahrende Postverbindung zwischen Todtenhausen, Friedewalde und Minden wird eingerichtet

1888
Erweiterung des Friedhofes.
In unserer Gemeinde herrscht der Typhus. Es sterben 41 Personen

Vom 1. Oktober an ist die Bezahlung des Schulgeldes aufgehoben

1889
Die Postbehörde erweitert das Fernsprechsystem. Todtenhausen, bisher nur mit Minden und Petershagen verbunden, wird auch mit Kutenhausen, Stemmer und Friedewalde verknüpft, so dass nun die nördlich und westlich gelegenen Dörfer alle mit der Kreisstadt Minden durch Fernsprecher verbunden sind.

1890
Die Gemeinde beschließt am 26. März, im westlichen Teil des Dorfes eine zweite Schule zu bauen, damit die Wege für einen großen Teil der Kinder abgekürzt werden kann; Grundsteinlegung am 14. Mai.  

1891
Die zweite Schule auf der Großenheide wird errichtet. 

1895
Todtenhausen erhält ein Standesamt.
Erster Standesbeamter ist der Landwirt Heinrich Kuhlmann Nr. 23.

1895 bis 1901
Ausbau der Dorfstraße (heute Todtenhauser Dorfstraße).

1898
Inbetriebnahme der Kleinbahnstrecke Minden-Uchte (über Kutenhausen und Todtenhausen).

1899
Gründung eines "Spar- und Darlehnskassenvereins" durch 27 Todtenhauser Bürger um "das Geld- und Kreditgeschäft zu pflegen, sowie den Sparsinn zu fördern". In der alten Schule von 1879 wird der Kassenbetrieb aufgenommen. Erster nebenamtlicher Rendant ist Lehrer Pohlmeyer.

 

1900 - 1944

1901
Gründung des „Allgemeinen Arbeitervereins von Todtenhausen und Umgebung" (Vorgänger des SPD-Ortsvereins Todtenhausen). Erster Vorsitzender ist Christian Reimler.

1901/1902
In den Jahren 1901 und 1902 wird die „4. Kunststraße“ hergestellt und zwar „die Chaussee, die an der Schule II vorbeiführt“ (heute: Großenheider Straße).

1902
Todtenhausen-Kutenhausen wird selbstständiger Pfarrbezirk der St. Mariengemeinde Minden. Pfarrer Heinrich Küppermann (1867 - 1959) wird erster Pfarrer. Es findet ein regelmäßiger Gottesdienst abwechselnd in den 3 Schulen der Dörfer Todtenhausen und Kutenhausen statt.

Am 1. Oktober werden die 7 Bauern aus Todtenhausen, die kirchlich nach Petershagen gehörten und 1 Besitzer aus Kutenhausen, der nach Friedewalde eingepfarrt war, nach der St. Mariengemeinde, Teilbezirk Todtenhausen, eingepfarrt. 

1903
Das Pfarrhaus Todtenhausen wird fertig gestellt.

1906
Das Presbyterium St. Marien beschließt den Neubau einer Kirche für Kutenhausen und Todtenhausen. Im Spätherbst wird mit dem Bau begonnen.
Erweiterung des Friedhofs.

1907
Am 18.12.1907 wird die Einweihung der Christuskirche Todtenhausen-Kutenhausen durch Generalsuperintendent Zöllner mit einem festlichen Gottesdienst gefeiert

1907
Gründung des Freien Turnerbundes Kutenhausen (FTB), der Vorgängerverein der Spielvereinigung Kutenhausen -Todtenhausen 07 e. V. (SVKT)

1907
Gründung des Posaunenchores (innerhalb des Jünglings- und Männervereins).

1908
Die Gemeindevertretung beschließt, auf dem Friedhof ein großes Kreuz aufzustellen. Das Denkmal ist etwa 4 m hoch, steht ziemlich in der Mitte des Friedhofes und trägt die Inschrift „Ich bin die Auferstehung und das Leben“ und im großen Sockelstein die Jahreszahl „1908“.

Gründung des Schützenvereins "Zum grünen Walde". Erster Vorsitzender ist Christian Rathert.

1910
Neubau einer neuen Schule mit zwei weiteren Klassenzimmern gegenüber der alten Schule, Weihe am 23.10.1911

1910
Todtenhausen hat 1678 Einwohner, 230 Häuser mit 287 Haushalten

1911
Das Dorf wird nach und nach an das Stromnetz angeschlossen.

1911
Das „Bahnhofshotel“ Uphoff wird eröffnet

1913
Einweihung des Gemeindehauses neben der Kirche am 23. Januar.

1914
Am ersten Mobilmachungstag (2. August) müssen die ersten Soldaten aus Todtenhausen um 5 Uhr abrücken. Für diese und ihre Angehörigen findet nachmittags in der Kirche eine Abschiedsfeier mit Feier des Hl. Abendmahles statt.

1915
In der Gemeinde werden 2 Chausseen gebaut: der „alte Postweg“  (heute: Schinkenkamp) und „der Weg bei Kruse 72 vorbei“ (heute: Düpestraße).
Der Weg „Franzosenweg“ (heute: Franzosenstraße)wird von französischen Gefangenen hergestellt.

1919
Wegen der vielen Diebstähle, die in den Gemeinden vorkommen,  wird auch in Todtenhausen eine Gemeindewehr gebildet. Es melden sich etwa 200 Freiwillige, die des Nachts im Dorf Wachdienst tun.

Aus Todtenhausen sind noch 12 Soldaten in englischer, 11 in französischer und 1 in russischer Gefangenschaft.

1920
Hauptlehrer Pohlmeyer wird zum Rektor ernannt; die Schule wir 6-klassig.

Gründung des Gesangvereins Westfalia.

1921
Einweihung der Gedächtnistafel für die Gefallenen aus dem Schulbezirk in der Schule II am 5. Mai.

Wegen Streitigkeiten zwischen den Parteien (Deutschnationale bzw. Sozialdemokraten) um die Einweihung des neu errichteten Kriegerdenkmals werden zwei Veranstaltungen durchgeführt: am 7. August die offizielle Einweihung durch den Kriegerverein und am 14. August eine Trauerkundgebung mit Kranzniederlegung durch die Sozialdemokraten.

1923 /1924
Die Gemeinde beginnt zur Linderung der Wohnungsnot mit dem Bau von zwei Doppelhäusern an der Provinzialstraße zwischen den Besitzungen Rohlfing Nr. 19 und Breier Nr. 90 (Am Thorn). Weitere 7 Häuser werden errichtet.

1924
Bei der Gemeindewahl am 7.5.24 tritt eine bedeutende Stimmenverschiebung ein. In Todtenhausen erhalten die Sozialdemokraten mit 5 Sitzen die Mehrheit über die Bürgerlichen, die nur auf 4 Sitze kommen. Der Gewerk-schaftssekretär Schwier Nr. 219 wird zum Gemeindevorsteher gewählt.

Für Todtenhausen wird eine Pflichtfortbildungsschule eingerichtet, die die schulentlassenen Jungen vom 14. – 17. Lebensjahr durch weitergehenden Unterricht in Deutsch, Rechnen, Naturkunde und Staatsbürgerkunde weiter ausbilden soll.

1924
Gründung der freiwilligen Feuerwehr. Zwei Jahre später wird die Feuerwehrkapelle gegründet.

1925
Mit dem Ausbau der Stromversorgung, der schon vor dem Weltkrieg begonnen wurde, geht es voran. Die Häuser an der Kreischaussee (heute: Graßhoffstraße) erhalten elektrisches Licht.

Die Gemeinde hat 6 Morgen Grundstücke gekauft und zu 12 Bauplätzen ausgelegt.

1926
Es entsteht aus dem Radfahrverein der Schützenverein „Zur Linde“. Vereinslokal ist die Gaststätte Vehlewald.

Um die vielen Arbeitslosen zu beschäftigen, werden mehrere Gemeindewege chausseeartig ausgebaut, so der Denkmalweg (heute: Denkmalstraße), der Rotterdamm (heute: Driftenweg) und „der Weg bei Wirt Vehlewald“ (heute: Lehmkuhle).

1928
Bau des Feuerwehrgerätehauses

1929
Neubau der Friedhofskapelle

Anhaltende Kälte, die mit -24° seit 100 Jahren den strengsten Winter bringt, hat die Weser vollständig zufrieren lassen. Lastkraftwagen können die Weser passieren. An der ganzen Weser ist ein Eisbeobachtungsdienst einge-richtet, um beim Aufbruch und Abtrieb der Eismassen Hochwassergefahr im Voraus abzuwenden. Für das Jahr 1929 ist neben dem abnormen Winter ein ebenso einzigartiger Sommer zu verzeichnen. Es regnet fast 15 Wochen nicht, so dass im Dorf sämtliche Hackfrüchte vertrocknen.

1930
Aufstockung des Schulbaues von 1910 mit 4 Klassenräumen

1931
Mit Beginn des neuen Schuljahres werden die beiden Schulen Todtenhausen I und Todtenhausen II zu einer siebenklassigen Schule zusammengelegt. Hauptlehrer Caase wird zum Rektor und Lehrer Jürgens zum Konrektor ernannt.
Die Klassenzimmer der Schule II werden zu einer modernen Kochküche und einem Lichtbild-bzw. Werkraum umgebaut.
Beginn des hauswirtschaftlichen Unterrichts in der Schule II („Kochschule“) auf der Großenheide.

Die Zahl der Erwerbslosen in Todtenhausen steigt auf 175. Die „Winterhilfe“ wird in der Gemeinde gegründet und es werden Geld- und Naturaliensammlungen durchgeführt.

8 Neubauten werden errichtet; die Zahl der Hausnummern steigt auf 300, die Zahl der Haushaltungen auf 396.

1933/1934
Gründung des Stützpunktes der NSV und der verschiedenen Nebengliederungen, der SA-Schar, der Jugendgruppe des „Bundes deutscher Mädel“ und einer NS-Frauenschaftsgruppe.

1935
Rückgang der Arbeitslosenzahlen in Todtenhausen von 101 (1932) auf nunmehr 3.

1937
Die Ortsgruppe des Hilfswerks „Mutter und Kind“ berät über 100 Familien in gesundheitlicher und wirtschaftlicher Hinsicht. Zahlreiche Kinder bzw. Mütter erhalten Erholungskuren.

1937 bis 1938
23 Neubauten entstehen zumeist bei Lohrmann und auf dem Kohbrink
Todtenhausen hat 335 Hausnummern

1937
Pfr. Otto Jungcurt wird Nachfolger von Pfr. Küppermann

1938
21 Männer aus Todtenhausen nehmen am Bau des Westwalls teil.

Am 1.3.1938 wird für die Gemeinden Todtenhausen, Kutenhausen und Stemmer eine NS-Schwesternstation unter der Leitung von Schwester Marie Grundmann eingerichtet.

1939
In der Nacht vom 25. zum 26.8.1939 erhalten 78 Bürger ihre Gestellungsbefehle.

Inbetriebnahme der 200.000 V starken Doppelleitung der Rheinisch-Westf. Elektrizitätswerk A.G. in Essen (vom Umspannwerk Lüstringen/Osnabrück aus). Sie führt in unserem Ort von der Großenheider Windmühle über die weiße Brede an der Beeke entlang und erreicht bei Graßhoff die Weser. 

1940
Der Winter bringt von Januar bis März große Schneemassen und eisige Kälte. Die Gemeinde hält mit einem neuen Schneepflug und zeitweise durch eine Kolonne von 25 – 30 Mann mit  Schaufeln die Straßen einigermaßen verkehrsfähig.
Mit dem Tauwetter entstehen beträchtliche Wasserschäden, da alle Gräben über die Ufer hinaus mit Wasser angefüllt sind. In vielen Kellern steht das Wasser bis zu einem Meter hoch, in manchen bis an die Decke. Mit Motor- und Feuerwehrspritzen werden die Wassermassen tagelang bekämpf.

Am 24. Mai 1940 gerät ein deutscher Flieger mit seinem Jagdflugzeug bei Graßhoff in die Hochspannungsleitung. Das Flugzeug explodiert beim Aufschlag, wobei der Pilot tödlich verunglückt. 

Am 1.10.1940 kann die Gemeinde den Sportplatz an der Dorfstraße als gemeindeeigene Anlage bereitstellen.

1942
Am 22.4.42 wird die aus dem Jahre 1653 stammende Schulglocke abgenommen und für Kriegszwecke eingeschmolzen.

1944
Am 11.01. wird ein viermotoriger amerikanischer Bomber abgeschossen. Die Besatzung kann sich retten. Sie springen mit ihren Fallschirmen rechtzeitig ab.
Am 26.10. und am 06.11. fallen mehr als 100 Bomben auf Todtenhauser Gebiet, 17 Personen verlieren dabei ihr Leben. Zahlreiche Häuser werden zerstört oder beschädigt

1945 - 1998

1945
Am 5. April rücken alliierte Truppen von Stemmer und Kutenhausen her durch Todtenhausen und erzwingen mit starken Panzerverbänden bei Graßhoff den Übergang über die Weser.   

1945 bis 1946
Todtenhausen hat 336 Hausnummern und 2325 Einwohner.
Etwa 500 Heimatvertriebene aus den deutschen Ostgebieten werden im Dorf aufgenommen.

1953
Neubau des Sportheims (heute: Dorfgemeinschaftshaus)

1957
Einführung von Straßennamen. In Todtenhausen gibt es 436 Hausnummern und 2653 Einwohner.

1957
Begradigung der Kurve am Wallfahrtsteich

1957 bis 1967
Über 150 Neubauten entstehen in den Besiedlungsschwerpunkten Walver Acker, Weserhang, Kohbrink, Spiekerheide.

1961
Die Planung des Abwasserprojektes (?) beginnt

1962
Am Volkstrauertag wird das Ehrenmal am Friedhof für die Opfer der beiden Weltkriege geweiht

1962
Erweiterungsbau der Volksschule Todtenhausen (10 Klassenräume, mehrere Räume für Fachunterricht, Turnhalle)

1962
Die ersten Häuser entstehen im Neubaugebiet „Thorenfeld“

1962
Beginn des Ausbaus der B 61 bei Graßhoff über den Petersbach

1963 bis 1968
Die Straßenbeleuchtung wird in Todtenhausen eingeführt.

1963 bis 1965
Ausbau und Begradigung der B61 zwischen Lohrmann und Thorn

1964 bis 1967
Erweiterung der Friedhofskapelle und Erweiterung des Friedhofsgeländes

1965
Der Gemeinderat befürwortet die zentrale Wasserversorgung für Todtenhausen

1967
1. Renovierung der Christuskirche

1967
Gründung der Kulturgemeinschaft Todtenhausen

1968
Durch die Schulreform wird Todtenhausen Hauptschul-Standort

1969
Die Stätte Kuhlmann („Beerns“) wird zugunsten des Straßenbaus (Dorfstraße) abgerissen

1972 bis 1973
Ausbau der Dorfstraße einschl. der Kreuzung auf dem Schölt (heute Kreisel)
Das Haus Wiese („Stienen“) auf dem Schölt wird abgerissen

1973
Todtenhausen wird im Zuge der Gebietsreform in die Stadt Minden eingegliedertletzte_GemeinderatssitzungFoto: Archiv Foto Seele
Letzte Sitzung des Gemeinderates Todtenhausen

1973 bis 1974
Restaurierung der Großenheider Windmühle

1974
Der Personenverkehr auf der Kreisbahnstrecke Minden - Petershagen wird eingestellt

1975
Todtenhausen ist nach und nach an die Kanalisation angeschlossen worden

1979
Richtfest am Erweiterungsbau des Sportheims

1981 bis 1982
Nach dem Abbau der Schienen der MKB-Trasse Minden-Uchte entsteht auf der ehemaligen Bahntrasse der Kreisradweg Todtenhausen-Ovenstädt

1990
Fertigstellung der Biologischen Station Nordholz

1990
Übergabe der Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses

1991
Einweihung Valentins Mühle
Nach der Sanierung hat die Mühle wieder eine Haube und Flügel

Untersuchung der Dorferneuerungsbedürftigkeit von Todtenhausen und weiteren Ortslagen von Minden, Auftraggeber Landesamt für Agrarordnung.
Durchführung Halke Lorenzen, Büro für Orts- und Landespflege, Blomberg. 

1992
Der Ortsvorsteher (seit 1974) von Todtenhausen und Erster stellv. Bürgermeister der Stadt Minden, Günter Witte, stirbt

1992
Walter Piepenbrink wird der dritte Ortsvorsteher nach der Eingliederung des Ortes in die Stadt Minden

1992
Die Volksbank Todtenhausen fusioniert mit Volksbank Holzhausen II

1993
Erschließung eines neuen Wohngebietes am Walver Acker

1995
Einweihung des Kindergartens am Flamingoweg

1996
Einweihung Neubau Hauptschule

1997
2. Renovierung der Christuskirche

1997
Altbürgermeister (1961-1973) und Ortsvorsteher (1973-1974) Christian Diekmann stirbt

1998
Anlegung eines Rad- und Gehweges an der B61 (Lohrmann bis Walver Acker)

2000 - 2014

2004
Übernahme des Dorfgemeinschaftshauses durch einen Trägerverein

2004
Bau eines Kreisels an der Kreuzung Graßhoff- / Todtenhauser Dorfstraße

2007
Die Hauptschule wird Ganztagshauptschule

2008
Dorfentwicklungskonzept für die Ortschaften Kutenhausen und Todtenhausen, Auftraggeber Stadt Minden und die Dorfgemeinschaften Kutenhausen und Todtenhausen. 
Durchführung Halke Lorenzen, Büro für Orts- und Landespflege, Blomberg

2009
Sanierung des Denkmals zur Erinnerung an die Schlacht bei Minden zum 250. Jahrestag

2009
Einweihung des Erweiterungsbaus mit Mensa der Ganztagshauptschule

2010
Bombenentschärfung am Haselweg

2014
Unter der Friedenseiche wird eine Boulebahn in Betrieb genommen



Kulturgemeinschaft Todtenhausen | www.todtenhausen.de | info@todtenhausen.de |
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