Hs.-No 12, NeimasEines der letzten Bauernhäuser in Todtenhausen, die noch ein Rietdach hatten. Dieses Foto entstand 1941, kurz vor dem Sturm, der das alte Dach zerstörte. Es wurde mit einem Ziegeldach neu gedeckt.
Foto: Archiv Foto Seele

Hofstätten

Von der ersten urkundlichen Erwähnung bis zur steuerlichen Erfassung und der damit vergebenen Hof-Nr. wird in den folgenden Artikeln die Geschichte der Höfe, aber auch Ihrer Bewohner erzählt.

Dieser aufwendigen Arbeit hat sich Reinhold Meyer vom historischen Arbeitskreis verschrieben.  Folgen Sie seinen fachlich fundierten Ausführungen, die er in mühevoller Recherche aus den Archiven der Stadt, des Kreises, des Landes sowie Kirchenbüchern  und Aufzeichnungen aus Familienchroniken  gesammelt hat und weiter sammelt.

Bei den nachfolgend aufgeführten Hofstätten handelt es sich um die ältesten im Dorf. Die Blöcke umfassen die Hofstätten vor 1100, die Hofstätten zwischen 1100 und 1500, zwischen 1500 und 1721, zwischen 1721 bis 1752, zwischen 1752 und 1819 und die nach 1819 entstandenen Höfe. 

Die Karten der Urmessung von 1828 mit den Nummern der Höfe zeigen die Lage der Höfe im Dorf.

Die Hofstätten mit den Hausnummer 1 bis 41, die in der Chronik von 1978 aufgeführt sind, werden bezüglich ihrer Entstehung hier nicht neu betrachtet. Wir nehmen an dieser Stelle, für die zeitliche Einteilung der Entstehung, die Kartenvorlagen von Heinrich Hormann aus der Todtenhauser Chronik.

Für die Hausnummern ab 42, die nach 1721 entstanden sind, werden wir versuchen, auch die Entstehungszeiten der Stätten zu bestimmen. Ebenso wer die ersten Eigentümer waren, also die Gründer der Höfe, und von welchen Stätten sie kamen.

Für alle aufgeführten Hofstätten wird von uns ein möglichst lückenloser Verlauf der Eigentümer erstellt. Bei den späteren Höfen beginnt er mit der Entstehung. Bei den frühen Höfen gehen wir soweit zurück, wie es die unten aufgeführten Unterlagen zulassen. Es kommen jedoch im Text immer mal Worte wie „ich vermute, wahrscheinlich usw.“ vor, weil nicht alles eindeutig belegt werden kann. Die Eigentümer zu einer bestimmten Zeit wie 1682, 1721, 1752 sind durch Lager- oder Katasterbücher und ab ca. 1800 durch Grundbücher belegt, in Einzelfällen auch durch Urkunden oder Verträge. Diese Daten sind in Grün dargestellt und so geschrieben wie in der Vorlage. Die richtige Verbindung zu Daten aus Kirchenbüchern herzustellen ist vor 1800 allerdings schwierig, weil die Einträge in alter Zeit keinen Bezug zum Eigentum aufweisen.

 Für diese Recherche benutzen wir folgende Quellen:

 Unterlagen der Steuer- und Katasterverwaltung aus dem Landesarchiv NRW wie:

  • Stifts- und Lagerbücher (auch Urbarium genannt), Zuschlagsregister (wenn vorhanden), Katasterbücher, alles zwischen 1682 und 1815.
  • Für die Zeit danach Grundbücher und Katasterunterlagen.

 Aus anderen Archiven die unterschiedlichsten Unterlagen wie:

  • Volks- oder Viehzählungslisten aus denen auch hervorgeht wie viele Stätten es zum jeweiligen Zeitpunkt gegeben hat.
  • Katasterunterlagen und statistische Tabellen aller Art.
  • Unterschiedliche Dokumente an die preußische Regierung.

 Aus Kirchenbüchern die Geburts-, Hochzeits- und teilweise die Sterbedaten der Eigentümer.

 Von privaten Personen, die bereits Dokumentationen über einzelnen Hofstätten oder Ahnentafeln ihrer Eigentümer erstellt haben wie:

  • Loni Niemann (Sandmaas Loni) aus Kutenhausen. Ihr gilt unser besonderer Dank, denn sie hat uns ihre Sammlung handschriftlicher Unterlagen aus alten Kirchenbüchern zur Verfügung gestellt.
  • Dr. Karl Großmann
  • Monika Opitz aus Berlin

 Von Einwohnern aus Todtenhausen und darüber hinaus, die uns freundlicherweise die unterschiedlichsten Dokumente aus Hofunterlagen und alte Bilder zur Verfügung gestellt haben.

 

Die Daten der nachfolgenden Dokumente erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn Sie mehr wissen oder Unterlagen bzw. Bilder hierzu besitzen melden Sie sich per E-Mail an  
Reinhold Meyer
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Hofstätten vor 1100 n. Chr.
Stätten No1 bis No8, No10 bis No13

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Hofstätten von 1100 - 1500
Stätten No9, No14 bis No23, No26

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Hofstätten von 1500 - 1721
Stätten No24 bis No25, No27 bis No41, No83

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Hofstätten von 1721 - 1752
Stätten No42 bis No56, No103

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Hofstätten von 1752 - 1781
Stätten No57 bis No64

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Hofstätten von 1781 - 1819
Stätten No65 bis No74

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Hofstätten von 1819 - 1830
Stätten No75 bis No82, No84 bis No89, No98, No100

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